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Letzte Aktualisierung: Sonntag, 19. August 2018 

Konzert

Freitag,
21. September,
19.30 Uhr

CONCERTARE! Orgel und Streichquartett im Dialog

Werke von Bach, R. Vierne, Bunk und Barber

Susanne Bornholdt, Orgel (Aumühle)
sowie das Streichquartett des „ensemble ponticello“
Fanny Pujol, Violine (Frankfurt am Main)
Michael Nestler, Violine (Aumühle)
Franziska Schwarz, Viola (Dresden)
Hans-Ludwig Raatz, Violoncello (Dresden)

Eintritt frei – Kollekte erbeten

Konzert
Freitag,
2. November,
19 Uhr

„Wiegenlied vom Krieg“ –

Eröffnungskonzert der Kirchenmusiktage 2018,
gemeinsam mit der Kirchgemeinde Blasewitz

Heidi Maria Taubert, Sopran
Kammerchor der Versöhnungskirche/Kantorei Loschwitz
Instrumenta Musica – Ercole Nisini

Karten für 18 € / erm. 15 € an der Abendkasse
und im Vorverkauf über Reservix oder Florentinum am Schillerplatz

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Konzert
Samstag,
24. November,
17 Uhr
Gedenkkonzert für Gert Kleindienst († 2013)
langjähriger Konzertmeister der Dresdner Philharmonie

Werke von Mendelssohn-Bartholdy, Kodaly und Puccini
Mitglieder der Dresdner Philharmonie sowie der Sächsischen Staatskapelle Dresden

Eintritt frei – Kollekte erbeten

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Konzert
Samstag,
1. Dezember,
19 Uhr
Kantaten-Konzert zur Adventszeit
Adventskantaten von J. S. Bach, Fehre und Homilius

Angela Postweiler, Sopran; Volker Arndt, Tenor;
Valentin Schneider, Bass
Stadtsingechor zu Halle, Händelfestspielorchester Halle
Leitung: Clemens Flämig

Eintritt frei – Kollekte erbeten

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Kirchenmusiktage 2018
Vom 2. bis 17. November 2018 Kirchenmusiktage 2018 „Vom Sterben und Hoffen“
1618 – 1918 – 2018

Vom 2. bis 17. November 2018 werden Kirchenmusiktage unter dem Thema „Vom Sterben und Hoffen“ veranstaltet. Anlass dafür sind zwei Jahrestage, mit denen vielerorts zwei große und brutale Kriege in Erinnerung gerufen werden. Für die Loschwitzer Gemeinde ist zudem im Gedenkjahr an die 25. Wiederkehr des Weihetages am 2. Oktober 1994 das Gedenken ohnehin gegeben ..
Musikalische Veranstaltungen, zu denen diesseits und jenseits der Elbe eingeladen wird, wollen dem Gedenken an die Kriege und ihre zahllosen Opfer Raum geben, zugleich aber nach Trost und Hoffnung fragen und um Frieden in unserer Zeit bitten. Nicht zufällig stehen sie in zeitlicher Parallele zur Friedens-Dekade und dem Ende des Kirchenjahres.
Während der Musiktage wird Musik aufgeführt von Komponisten aus Deutschland, wo der Dreißigjährige Krieg zwischen 1618 und 1648 ohne Gnade tobte.
Zu Anfang des 20. Jh. schrieb die deutsche Schriftstellerin Ricarda Huch
(1864 – 1947) das Gedicht „Wiegenlied aus dem Dreißigjährigen Krieg“. In seiner „Ninna nanna de la guerra“ (Wiegenlied vom Krieg), geschrieben 1914, formuliert auch der römische Dichter Trilussa (Carlo Alberto Salustri 1871 – 1950) in wenigen Worten – einem Spagat von Trost und Ironie – das Geschick der vom Krieg betroffenen Menschheit. Beide Gedichte, vertont in zwei Kompositionen über bassi ostinati wie Passacaglia und Romanesca, die in der ersten Hälfte des
17. Jh., während des Dreißigjährigen Krieges, noch sehr populär waren, werden während der Musiktage aufgeführt.
Zum Abschluss der Kirchenmusiktage wird ein Programm mit Musik von Johann Sebastian Bach zu erleben sein. Bach hat uns kein Requiem oder eine Missa pro Defuncti hinterlassen. Durch die Kunst der Fuge aber, seinen unvollendeten Schwanengesang, hat Bach seine Musik endgültig für die Ewigkeit bestellt.
Durch die Interpretation von Kontrapunkten aus der Kunst der Fuge und dem Musikalischen Opfer, unterlegt mit dem Text eines Requiems, der österlichen Kantate BWV 4 „Christ lag in Todesbanden“, sowie der Missa à 6 von Giovanni Pierluigi da Palestrina, bearbeitet von Bach selbst, möchten wir den Sieg über den Tod durch die Botschaft der Musik, die Bach uns hinterlassen hat, zelebrieren.
Als ein besonderes Ereignis werden sich die Kantoreien der Loschwitzer und der Versöhnungskirche im Konzert am 2. November vereinen, um die zwei Motetten von Heinrich Schütz „Verleih uns Frieden“ und „Da Pacem Domine“ zusammen mit dem Ensemble Instrumenta Musica zu musizieren. Die Motette „Da pacem Domine“ wurde während des Dreißigjährigen Krieges für die Kurfürstentage im Oktober/November 1627 zum Einzug der Delegationen in Mühlhausen komponiert. Nach fast 10 (!) Jahren Krieg wurde dort an Kaiser Ferdinand und die
6 Kurfürsten (Mainz, Trier, Köln, Sachsen, Bayern, Brandenburg) die Friedensbitte „Verleih uns Frieden“ herangetragen. Ercole Nisini, künstlerischer Leiter


Die Veranstaltungen im Überblick:

  • 2. November, 19 Uhr
    Loschwitzer Kirche: Konzert „Wiegenlied vom Krieg“

  • 4. November, 17 Uhr
    Versöhnungskirche: Chorkonzert „Verleih uns Frieden“

  • 11. November, 9.30 Uhr
    Versöhnungskirche: Musik im Gottesdienst

  • 17. November, 19 Uhr
    Versöhnungskirche: Konzert „Bachs Requiem“


Karten für die Konzerte am 2. November (18/15 € erm. für Schüler und Studenten) und am 17. November (20/16 €) werden an den Abendkassen und in den bekannten Vorverkaufsstellen angeboten (Schillerplatz/Florentinum) und dann auch online durch die Firma Reservix. Einen direkten link zu den Online Tickets/Reservix wird auf dieser Webseite stehen:
www.nisidominusmusic.de/kirchenmusiktage2018

Auch eine einzige Eintrittskarte für beide Konzerte zum Vorzugspreis von 34/28 € ist im Angebot. Das Konzert am 4. November ist eintrittsfrei.

Die Kirchenmusiktage 2018 werden durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gefördert.

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Zur Kirchenmusik:
Ab Januar 2020 – so ist es längst angesagt – wird es nur noch Anteile der bisherigen Personalkostenzuweisung für die Kirchenmusik in Loschwitz geben. Die eingeleiteten Strukturveränderungen sollen Gemeinden soweit zusammenführen, dass sich deren Mitarbeitende Stellen teilen. Ist das unser Weg? Gibt es zukünftig nur noch den „Zipfel“ eines Kantors? Oder doch einen Ausweg für das Loschwitzer Kantorenamt? – Was können wir tun?

Diese Büchse steht zu jedem Gottesdienst am Ausgang Südportal. Was hier gesammelt wird, geht direkt in eine Personalrücklage für die Kirchenmusik in Loschwitz.

Und sonst?

Schon die schwankende Zahl der Mitglieder einer Kirchgemeinde beeinflusst die Personalkosten-Zuweisung aus dem Kirchenbezirk: Große Gemeindeverbünde werden anders bedacht als Einzelgemeinden. Zahlen zählen. Und so macht es jede Familie, die zur Gemeinde gehört, jedes Kind oder jeder Erwachsene, der sich taufen lässt oder der Kirche die Treue hält, wahrscheinlicher, dass es einen Kantor in der Gemeinde gibt.

Ob eine Gemeinde wächst und viele einbezieht, das wird zur Zukunftsfrage – auch für Stellenbesetzungen. Und natürlich zeigt es sich auch an der Nachfrage nach dessen Angeboten, dass ein Kantor gebraucht wird:

Die Vorkurrende, in der schon Kinder ab drei Jahren zum Singen eingeladen werden. Die Kurrende für Schulkinder. Der Jugendchor. Die verschiedenen Flötenkreise. Die Kantorei – überall wird auf musikalische Weise an der Gemeinde gebaut. Jedenfalls dann, wenn Kinder, Jugendliche und Erwachsene freiwillig kommen und sich immer wieder am Lob Gottes beteiligen lassen. Mitsingen. Mitflöten. Mitblasen.

Aus der Begeisterung für diese Aufgaben heraus kann Großes gelingen. Mag es dazu auch Menschen am Elbhang oder in der Ferne geben, die ihre Möglichkeiten mitten im Glück des Lebens nutzen, finanzielle Mittel in die „Stiftung Kirchgemeinde Loschwitz“ einzubringen. Oder auch im dankbaren Rückblick des hohen Alters.

Heißen wir Kantor Tobias Braun also herzlich willkommen! – Beteiligen wir uns an dem, was unter seiner Anleitung gelingen kann zum Lob Gottes und zu unserer eigenen Freude!
Und: Nutzen wir die verbleibende Zeit bis Ende 2019, eine gute Basis zu legen für das, was wir wünschen und erwarten: Qualifizierte Kirchenmusik in und mit allen Generationen in Loschwitz auch in der Zukunft!


Herzlich DANKE all denen, die während der Zeit der Loschwitzer Kantorenvakanz vertreten haben – alphabetisch geordnet: Susanne Arndt, KMD Lothar Baumgärtel, Prof. Christfried Brödel, Gisela Hampel, Annett Paula Kieschnik, Sebastian Knebel, Jiri Kocourek, Kantor Thomas Schuster, Alexander Theny, Thomas Thiel ..

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Änderungen und Irrtümer vorbehalten

Stand: Sonntag, 19. August 2018

Pillnitzer Landstraße 9 • 01326 Dresden • Tel. 0351 / 2 15 00 50
Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln: Buslinie 61, 63, 84 und 309 bis Körnerplatz,
Fußweg 100 m landwärts –> zur Übersichtskarte


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