Letzte Aktualisierung: Freitag, 11. Mai 2018 

Der Stiftung Kirchgemeinde Loschwitz ein Gesicht geben –
das steht auch hinter dem Porträt von:

Andrea Franke

Andrea Franke (05-2018)

Die Vorstellungen des Landeskirchenamtes, wonach u.a. in Dresden Gemeinden mit 6.000 Gemeindegliedern anzustreben sind, gehen nach meiner Meinung in eine völlig falsche Richtung. Christlicher Glaube beweist sich, wirkt und berührt im alltäglichen Miteinander, in zwangsläufig anonymen „Organisationseinheiten“ verblasst seine Sichtbarkeit und am Ende geht er verloren. Unsere Stiftung kann diese Entwicklung verhüten helfen– indem sie unser gemeindliches Leben vor Ort finanzieren hilft, wo die Landeskirche dies nicht mehr tut. Deshalb unterstütze ich sie.

Gisela und Stefan Balzer

Gisela und Stefan Balzer (02-2018)

Als ehemaliger langjähriger Kirchenvorsteher der Gemeinde Loschwitz, als Bauherrenvertreter für den Kirchenwiederaufbau und als lange Jahre amtierender Kirchkassierer sind wir – meine Frau und ich – natürlich der Kirchgemeinde Loschwitz eng verbunden, auch wenn wir seit mehr als 40 Jahren nicht mehr auf Loschwitzer Gebiet wohnen. Wir sind beide an der Gemeindestiftung sehr interessiert und hoffen, dass immer genügend Erträge erwirtschaftet werden können, um den Stiftungszweck zu erreichen. Was in unserer Macht steht, wollen wir gerne dazu beitragen.

Margitta und Karl-Heinz Unger

Margitta und Karl-Heinz Unger (12-2017)

Wir sind beide Loschwitzer Urgesteine, noch beide in der alten Loschwitzer Kirche getauft, jedoch im Gemeindehaus Grundstraße konfirmiert und getraut. Eigentlich ohne größere Hoffnung, einmal unsere Enkel wiederum in einer Loschwitzer Kirche zur Taufe zu führen. Der Wiederaufbau durch die Stiftung ist eines unserer schönsten und wichtigsten Lebensereignisse. Ein lebendiges Gemeindeleben braucht einen besonderen Rahmen.
Die silbernen Altarleuchter – gestiftet von meinem Urgroßvater und damaligen Kirchenvorstandsmitglied Eduard Forker – leuchteten erst kürzlich wieder zur Taufe unseres 1. Urenkels in unserer wiedererstandenen Kirche.
Stiften in Jedermanns Rahmen des Möglichen ist eine glücklichmachende, segensreiche Sache!

Friedrich Brune und Dorothea Brune-Rau

Friedrich Brune und Dorothea Brune-Rau (09-2017)

Warum wir stiften?
Gold, Geld und Silber sind besondere Stoffe. Alle ganz gefährlich. Legt man nur ein wenig Silber hinter eine Glasscheibe, blicken wir nicht mehr durch, sondern sehen uns nur noch selber. Ganz gefährlich für unsere Seelen.
Unsere Stiftung versucht dieser Gefahr durch Regeln zu begegnen. Dazu gehört die organisatorische Trennung der Funktionen, der Anlageausschuss, der Vorstand, der Beirat und die Landeskirche, vielleicht auch die uns beratende Bank. Das hat uns vom Organisatorischen her überzeugt.
Gute Voraussetzungen für gute Arbeit. Wir stiften, weil wir finanzielle Engpässe in der Seelsorge und der übrigen Arbeit der Gemeinde an uns Menschen abmildern wollen. Am Geld soll es nicht scheitern. Wir verbinden das mit der Hoffnung, dass die Gemeinde lebendig wachsen kann. Helfen auch Sie mit.

Dorothee, Thomas, Caroline und Magdalena Thiel

Dr. Thomas und Dorothee Thiel (06-2017)

Seit mehr als 20 Jahren gehören wir zur Kirchgemeinde. Wir erinnern uns noch sehr gut an die Zeit damals in den 1990er Jahren und an den Impuls, den der Wiederaufbau der Kirche ausgelöst hat, der ja im Grunde auch heute noch in der Gemeinde nachwirkt und trägt. Die Erfahrung, dass mit Gestaltungswillen, Engagement und Beharrlichkeit auch schier unlösbar zu scheinende Aufgaben bewältigt werden können, hat einen außergewöhnlichen Zusammenhalt in der Gemeinde wachsen lassen und zu einer Vergewisserung auf die eigenen Kräfte geführt. Als es im Jahr 2005 darum ging, durch die Initiierung einer Stiftung ein Fundament für die zukünftige Bewahrung der Eigenständigkeit der Kirchgemeinde und somit für den Erhalt einer überschaubaren Struktur zu legen, war es für uns nahezu selbstverständlich uns hierfür als Erststifter zu engagieren. Es bleibt zu hoffen, dass das damals gewählte Modell der Selbstfinanzierung durch eine Stiftung geeignet ist, diesen Weg wirklich auch dauerhaft zu ebnen. Gleichsam sind wir zuversichtlich, dass die in den letzten Jahrzehnten stattgefundene Besinnung auf die eigene Kraft unsere Gemeinde befähigen wird, auch den aktuellen Herausforderungen (z.B. Strukturdebatte) entschlossen begegnen zu können. Wir wünschen uns nicht zuletzt auch für unsere beiden Töchter (Magdalena und Caroline), dass es auch ihnen vergönnt sein möge, ein Zuhause und einen Rückhalt in einer lebendigen Gemeinde zu finden.

Paul-Gerhard und Angelika Weber

Angelika und Paul-Gerhard Weber (04-2017)

Wir sind seit über 40 Jahren mit der Loschwitzer Gemeinde verbunden. Beim Wiederaufbau der Loschwitzer Kirche waren wir mit vollem Einsatz dabei. In der Zeit sind unsere Töchter groß geworden und wir haben uns in der Gemeinde mit ihrer lang entwickelten Identität und menschlichen Nähe geborgen gefühlt. In der schönen wiederaufgebauten Loschwitzer Kirche finden an jedem Sonntag ästhetisch anspruchsvoll gestaltete Gottesdienste statt. Hier erleben wir eine singende lebendige Gemeinde.
Damit auch in Zukunft in Loschwitz geistliches Leben zum Lobe Gottes ausgeübt werden kann und unsere Nachkommen in der Loschwitzer Kirche ein fröhliches und lebendiges Gemeindeleben erfahren, haben wir entgegen des Trends in unserer Landeskirche anlässlich des Gemeindejubiläums „300 Jahre Kirchgemeinde Loschwitz“ 2004 unsere Stiftung gegründet, eine „Sparbüchse mit Ewigkeitscharakter“. Damit wollen wir langfristig tatkräftig den geplanten Stellenkürzungen in unserer Landeskirche entgegenwirken.

Markus Deckert

Markus Deckert (03-2017)

Was denn, hier unser Pfarrer? Ja, und nicht etwa, weil sich keiner mehr finden würde für ein Stifter-Porträt! Sosehr ich als derzeitiger Inhaber der Loschwitzer Pfarrstelle auch Nutznießer der Stiftung bin, sind es eigentlich ja doch Sie alle, die Sie wie selbstverständlich Erwartungen an ,Ihren‘ Pfarrer haben dürfen. Die aktuelle Vakanzsituation nebenan in Hosterwitz zeigt, wie wenig selbstverständlich es ist, sich den Pfarrer nicht mit einer ganzen Region teilen zu sollen.
Ich habe schon oft erzählt, dass ich kurz nach Gründung einer Gemeinde-Stiftung dort aus Leipzig zu Ihnen gerufen wurde. Und so stehe ich mit hoher Achtung und noch gewachsener Sympathie vor denen, die dieses Instrument der Selbstfinanzierung kirchlicher Arbeit vor zwölf Jahren in unserer Gemeinde aus der Taufe gehoben haben. Und stifte, gemeinsam mit meiner Frau Ulrike, gern mit! – Weil dieses Instrument verstärkt gebraucht werden wird – angesichts von schalen Aussichten für die zukünftige Personalausstattung vieler Kirchgemeinden in Sachsen.
Und da ich inzwischen auf meinen nahen runden Ehrentag angesprochen werde. Und da ich kein Sammler & Jäger mehr bin, seit ich weiß, was ein Umzug bedeutet. Und da, im Pfarrhaus wohnend, mir dereinst mindestens noch ein solcher bevorsteht – freue ich mich, wenn Mitte März statt klugen Büchern und ersten Frühblühern viele meiner Gäste besser eine kleine Zustiftung veranlassen. Die kommt uns zuletzt allen zu Gute!

Sigrid Schneider

Sigrid Schneider (01-2017)

Ich bin, obwohl mit meinem Alterssitz Mölln bei Hamburg weit entfernt, noch sehr mit der Loschwitzer Kirchgemeinde verbunden – durch treu zugeschickte Kirchennachrichten und durch mancherlei persönliche Kontakte. Jeden Tag denke ich an Sie! Und bete für Sie. Und ich freue mich immer wieder zu hören, wie die Gemeinde wächst: Dass es gut besuchte Gottesdienste, viele Taufen und Konfirmationen, beeindruckende Einsätze Ehrenamtlicher, lebendige Kirchenmusik, soziale Gemeinschaft durch Rüstzeiten und Reisen und natürlich durch fröhliches Feiern gibt.
Kirche ist kein frommer Verein, der sich um Mitglieder kümmern müsste und sich deshalb hektisch und hyperaktiv von Event zu Event werkelt. Kirche ist ein geistliches Ereignis, das von dem auferstandenen Jesus selbst gegründet wurde.
Dazu wünsche ich Ihnen, dass wenigstens eine von früher zwei Pfarrstellen erhalten und durch das Wirken der Stiftung manches mehr befördert werden kann. Sie alle in „unserer“ Gemeinde in Loschwitz und Wachwitz grüße ich herzlich!

Jutta Paasche

Jutta Paasche (10-2016)

Seit 1998 wohne ich in Loschwitz in der Pillnitzer Landstraße und erfreue mich seitdem an dem Blick auf die wiederaufgebaute Kirche. Das tägliche Glockengeläut begleitet mein Leben. Ich fand hier eine lebendige und aufgeschlossene Gemeinde vor und habe in ihr in den Jahren Freunde gewonnen. Als Mitglied der „Offenen Kirche“ treffe ich auf Besucher, die sich nicht nur an der schönen Kirche erfreuen, sondern auch am Gemeindeleben, der Kirchenmusik und der Stiftung interessiert sind. Es ergeben sich oft gute Gespräche. Damit wir unseren Besuchern auch weiterhin vom lebendigen Gemeindeleben erzählen können, spende ich in die Stiftung zur Erhaltung der Eigenständigkeit der Loschwitzer Kirche.

Harry und Sabine und Böhme

Sabine und Harry Böhme (08-2016)

Seit 2012 wohnen wir in Loschwitz, und unser Sohn Henri ist im Jahre 2014 in der Loschwitzer Kirche getauft und in diesem Jahr konfirmiert worden.
Wir unterstützen die Stiftung Kirchgemeinde Loschwitz, weil wir helfen wollen, ein solides wirtschaftliches Fundament für die viefältige Arbeit der Gemeinde aufzubauen. Eine lebendige Gemeinde braucht neben dem Engagement vieler bereitwilliger Menschen auch finanzielle Mittel, mit denen dann zum Beispiel so schöne Ideen wie die Überreichung von Gesangbüchern als Geschenk an die jungen Konfirmandinnen und Konfirmanden in diesem Jahr realisiert werden.
Wir freuen uns, hierzu unseren Beitrag zu leisten.

Peter Schreier

Kammersänger Peter Schreier (05-2016)

Seit 1972 bin ich hier am Dresdner Elbhang zuhause, und so ist mir Loschwitz und damit auch seine Kirche lieb und wert geworden.
Draußen in der Welt unterwegs, habe ich meine Heimat immer wieder neu schätzen gelernt.
Und nicht nur „von oben“ konnte ich mit ansehen, wie die stehengebliebenen Außenmauern der Kirche wieder von Dach und Turm gekrönt wurden. Mir war es vergönnt, durch Benefiz-Konzerte zum Wiederaufbau beizutragen. Demzufolge hängt man ganz besonders an dieser Initiative.
Ich freue mich, vom Enthusiasmus zu hören, mit dem Jahr für Jahr auch im Rahmen der Stiftung weiter für die zukünftigen Möglichkeiten der Gemeinde gearbeitet wird.
Gern nehme ich daran Anteil.

Maria und
Johannes Dose

Johannes Dose und Maria (03-2016)

1996 wurden wir mit dem Ausbau unseres alten Hauses an der Friedrich-Wieck-Straße fertig. Wir hatten ein Nest gefunden und zogen hier unsere beiden Kinder groß. 1998 fanden wir endlich den Weg in die Loschwitzer Kirchgemeinde und kamen dort in ein bereits gemachtes Nest. Die Arbeit hatten schon andere geleistet. Noch gab es keinen Altar, anstelle stand ein Edelstahlgerüst mit weißem Tuch verhangen, Emporen und Orgel erstrahlten noch in Naturholz, aber wir fühlten uns wohl, willkommen und aufgenommen. Es war eine wunderbare Zeit und wir fanden eine Heimat. Hier erlebten wir die großen Feste Ostern, Pfingsten, Erntedank, Weihnachten, die Taufe und Konfirmation unserer Kinder, die 300-Jahrfeier, Konzerte und Gottesdienste. Davon zurückzugeben und für die Zukunft zu erhalten ist unsere Motivation, Stifter zu sein. Eine lebendige Gemeinde mit Ansprechpartnern und Kirchenmusik ist unser Ideal „einer Kirche im Dorf“. Sie soll geistiges Zentrum sein, Begegnungsstätte, Kulturort und immer da, wenn man sie braucht; und nicht nur von April bis Oktober oder jeden 4. Sonntag … und deshalb stiften wir.

Bernd Schreiber

Bernd Schreiber (01-2015)

Vor 13 Jahren habe ich meine Heimat hier am Dresdner Elbhang gefunden und seitdem sind die Gottesdienste in der Loschwitzer Kirche für mich Gelegenheit und Bedürfnis, Ruhe, Einkehr und Besinnung zu finden.
Getauft und konfirmiert wurde ich jedoch vor vielen Jahren in einer Dorfkirche in Mittelsachsen, deren Kirchgemeinde heute aus den bekannten finanziellen und strukturellen Gründen mit drei benachbarten Kirchgemeinden gemeinsam verwaltet und von einem Pfarrer betreut wird – für die Gemeindeglieder wie auch den Pfarrer eine zuweilen schwierige und strapaziöse Situation, die trotz allem Bemühen ein intensives Gemeindeleben fast unmöglich macht.
Angesichts dieser Erkenntnisse und gemäß dem Thema eines Vortrages bei der Stifterversammlung vor fünf Jahren – „Anstiften zur Verantwortung“ – habe ich mich 2009 entschlossen, mit einer dauerhaften monatlichen Zustiftung zum Erreichen des Stiftungszieles beizutragen. Ich wünsche dem Vorstand und dem Beirat unserer Stiftung immer eine fachkundige und glückliche Hand bei der Verwaltung des Stiftungskapitals im heutigen schwierigen finanziellen Umfeld. Wir haben es selbst in der Hand, gemeinsam einen entscheidenden Beitrag zum Wohle und zur Erhaltung einer selbständigen und lebendigen Loschwitzer Kirchgemeinde zu leisten.

Gudrun und
Otto-R. Wenzel

Gudrun und Otto-R. Wenzel (11-2015)

Unser beider Berufsleben ist in die Loschwitz-Wachwitzer Kirchgemeinde integriert. Hier leben wir seit Jahrzehnten, haben mit gefeiert, gebaut, gestritten, geliebt, gebetet, gelitten und gelacht. Unzählige prägende Erinnerungen und die Gewissheit, dazu zu gehören, verbinden uns mit ihr.
Die Kirchgemeinde ist seit über 300 Jahren bis heute lebendig. Schon als sich die Loschwitzer 1704 von der Dresdner Frauenkirche lossagten, geschah das aus dem Bedürfnis heraus, in einer eigenständigen Kirchgemeinde hier im Ort den Menschen nahe zu sein. Und unsere jahrelangen Archivarbeiten bestätigten uns, dass die Loschwitzer Gemeinde immer aktiv und selbstbewusst agierte. Durch ihre Selbstständigkeit vor Ort schafft sie Vertrauen, geistliches Leben, übernimmt Verantwortung und ist schon immer fester Bestandteil des Ortsgeschehens.
Damit das auch in Zukunft so bleiben kann, unterstützen wir unsere Stiftung.

Helga und
Klaus Wachler

Helga und Klaus Wachler (08-2015)

„Es ist besser, ein Licht anzuzünden,
als auf die Dunkelheit zu schimpfen.“
(China)

Dieses „Licht“ wurde in der Kirchgemeinde Loschwitz/Wachwitz vor 11 Jahren angezündet, als klar wurde, dass durch den unvermeidlichen Strukturwandel finanzielle Kürzungen die Folge sein werden. Durch die Gründung der Stiftung und ihr ermutigendes Wachsen in den Folgejahren wurden und werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass das kirchliche Leben an der Loschwitzer Kirche in Verkündigung und Seelsorge weiterhin gut gedeihen kann. Dies durch Zustiftung zu unterstützen ist unser Anliegen für eine Gemeinde, in der wir uns wohlfühlen und gute Gemeinschaft erleben.

Matthias Wanske

Matthias Wanske (05-2015)

Gemeinsam mit meiner Frau Susanne und unserer Tochter Sophie sind wir seit einigen Jahren Mitglieder der Kirchgemeinde Loschwitz.
Die täglichen Herausforderungen, die das Leben an uns stellt, lassen die Zeit dahinfliegen und den Blick auf das Wesentliche oft trüben. Umso wichtiger ist es – jetzt und im Rahmen seiner Möglichkeiten – in etwas Nachhaltiges, in etwas Bleibendes zu investieren. Die Stiftung Kirchgemeinde Loschwitz ist da für uns genau das Richtige. Jeder Betrag hilft, das derzeit hohe Niveau des Gemeindelebens zu sichern und ist zugleich Vertrauensbeweis in die hervorragende ehrenamtliche Tätigkeit des Vorstandes und des Beirates der Stiftung. Die Kirche und das Gemeindeleben sind ein Ankerpunkt in dieser hektischen Zeit, weshalb wir uns für eine Zustiftung entschieden haben.

Heinrich Heffter

Heinrich Heffter (03-2015)

Weshalb brauchen wir eine Stiftung?
Wer in Loschwitz oder Wachwitz wohnt, hat es gut: Viele haben eine wunderschöne Aussicht auf die Elbe und auf die gegenüberliegenden Hänge. Unser Ortsteil verfügt über eine ausreichende Infrastruktur: Es gibt eine gute Verkehrsanbindung, genügend Einkaufsmöglichkeiten und auch ein gutes Angebot an Gaststätten. Wir müssen dankbar sein für die Chance, hier wohnen zu dürfen. Hinzu kommen Vereine, die mit den Charakter hier prägen. Ganz wesentlich gehört auch unsere Kirchengemeinde zu den entscheidenden Faktoren am Elbhang. Wir haben eine lebendige Gemeinde, in der alle Altersgruppen mittun können: Für die Kleinen gibt es die Kurrende, für die Erwachsenen den Chor und auch wer weniger musikalisch aktiv ist, kann sich an anspruchsvoller Kirchenmusik erfreuen. An den Sonntagen verzeichnen wir – verglichen mit anderen Gemeinden – einen erfreulich guten Besuch des Gottesdienstes. Wir sind zudem eine wachsende Gemeinde.
Wenn man nun alles so betrachtet, könnte man schon meinen, alles sei in Ordnung; so müsse es nur bleiben. Das ist aber doch zu kurz gedacht: Wir alle wissen nicht, wie sich in 20 oder 30 Jahren das Gemeindeleben in Loschwitz als ein wichtiges Element der Stadtteilstruktur gestaltet. Wir wissen nur, dass sich die finanziellen Rahmenbedingungen wahrscheinlich nicht freundlicher gestalten werden als heute. Hier vorzusorgen sollte ein Anliegen und Bedürfnis aller Gemeindeglieder sein. Wir sollten alle wünschen und hoffen, dass auch in ferner Zukunft ein so reges Gemeindeleben wie heute möglich ist und wir nicht allzu sehr auf die Zuschüsse der Landeskirche angewiesen sind.
Diese Lücke will die Stiftung schließen, indem sie heute ein Vermögen ansammelt, das bei Bedarf dazu verwendet werden kann, in Loschwitz bei aller notwendigen Weiterentwicklung zukünftig die Strukturen zu erhalten, uns als eine lebendige Gemeinde, die alle anspricht, zu formieren. Wer sich also heute für die Stiftung engagiert, trägt für die Zukunft dazu bei. Alle Aktivitäten heute, die Stiftung zu stützen, sind ein Beitrag dafür, auch später Seelsorge, gute Jugendarbeit und anspruchsvolle Kirchenmusik zu erhalten und zu finanzieren. Das ist für mich ein wichtiger Beweggrund, im Rahmen der Stiftung für die Zukunft der Gemeinde zu sorgen.

Rainer Staudt

Rainer Staudt (11-2014)

Als ich 2004 von der Gründung der Stiftung erfuhr, war ich sofort von der Idee begeistert: dass die Gemeinde nämlich eine erwartbare Entwicklung nicht schicksalshaft über sich ergehen lässt und lamentiert, sondern sich auf ihre eigenen Kräfte besinnt. Dass die Stiftungsmütter und -väter und die späteren Zustifter nicht darauf warten, dass Andere etwas für sie tun, sondern sich selbst fragen, was sie für ihre und die Gemeinde ihrer Kinder tun können. Das hat mich beeindruckt und ist der Grund, warum ich mich als Zustifter und durch Mitarbeit bisher und in Zukunft für die Stiftung engagieren will.

Beate Neumann

Beate Neumann (08-2014)

Von Geburt an lebe ich in Loschwitz, wurde im Gemeindehaus Grundstraße getauft und konfirmiert. Seit dem Wunder des Wiederaufbaus kann ich mir den Sonntag ohne Gottesdienst in Loschwitz mit unserem ortsansässigen Pfarrer und einer reichen Kirchenmusik kaum vorstellen. Um unsere Kirche als Ort lebendigen Gemeindelebens zu erhalten, spende ich monatlich für die Stiftung.

Hans-Georg und Ute Irmscher

Ute und Hans-Georg Irmscher (05-2014)

Kirche und Geld, das ist etwas unbehaglich, aber Kirche ohne Geld, das geht leider nicht. Und da die verfügbaren Finanzmittel immer geringer werden, ist es möglich, mit den Erträgen einer Stiftung manches auszugleichen. Mit unserer Stiftung in Loschwitz soll die Eigenständigkeit der Kirchgemeinde in Verkündigung und Gemeindearbeit gesichert werden. Das unterstützen wir gern.

Almut Zirr-Oehme

Almut Zirr-Oehme und Dr. Dietrich Zirr (03-2014)

Schon mein Urgroßvater C. E. Rost fand in Loschwitz eine lebendige Kirchgemeinde vor. Ich habe sie dann mit Pfarrer Michael in den Nachkriegszeiten auch so empfunden. Jetzt, in der Nachwendezeit, erlebe ich wieder eine aufgeschlossene und kreative Gemeinde.
Dass dies so bleibt und weitergeht, deshalb spenden wir für die Stiftung.


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